atelierhaus-recklinghausen | Förderpreis Henriettenglück – 2014 an Helmut Heinze
21592
post-template-default,single,single-post,postid-21592,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.2.1,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12,vc_responsive
 

Förderpreis Henriettenglück – 2014 an Helmut Heinze

Förderpreis Henriettenglück – 2014 an Helmut Heinze

Der Kunstpreis Henriettenglück wurde 2014 erstmals vergeben aus dem Kreis der beteiligten Künstlerinnen und Künstler der Eröffnungsausstellung „Bestandsaufnahme“. Der Preis ist dotiert mit einer Einzelausstellung und einem mono-graphischen Katalogbuch verbunden.

Am 7. März 2014 tagte eine Jury, die sich wie folgt zusammensetzte:

– Genia Nölle, Kulturdezernentin der Stadt Recklinghausen

– Prof. Dr. Ferdinand Ullrich, Direktor der Museen der Stadt Recklinghausen

– Dr. Hans-Jürgen Schwalm, Stellvertretender Direktor

– Simone Fechner, Kunsthistorikerin, M.A.

– Gerhard Reinert, Künstler, Vorsitzender des Vereins „Atelierhaus Recklinghausen e.V.“

– Emmy Rindtorff, Künstlerin Geschäftsführerin des Vereins „Atelierhaus Recklinghausen e.V.“

In die engere Auswahl wurden Markus Becker (HerrOrm und DerDream), PeterBuchwald, Helmut Heinze und Ilse Hilpert aufgenommen.

Helmut Heinze gelingt, Geschichte in eine neue künstlerische Form zu bringen

Der Kunstpreis Henriettenglück 2014 wurde dem Künstler Helmut Heinze zuerkannt. Seine „Schleifpapierzeichnungen“, abgerieben von den Wänden des unrenovierten Atelierhauses, hinterfragen in innovativer Weise die Spuren der Geschichte, indem sie etwas Altes aufnehmen und auf ein neues Material übertragen, welches üblicherweise zur Beseitigung und nicht zur Konservierung von Materialien dient.

Geschichte in eine neue künstlerische Form zu bringen erfüllt in gelungener Weise die Kriterien des geschichtlich orientierten Kunstpreises „Henriettenglück“, besonders auch, weil die künstlerische Arbeitsweise Helmut Heinzes in unprätentiöser Art Einflüsse des Zufalls, der vorhandenen historischen Substanz (Wand des Hauses) und des haptisch interessanten Trägermaterials, des Sandpapiers, zu einer selbstverständlichen Einheit verschmelzen lässt.