atelierhaus-recklinghausen | Henriettenglück
22833
page-template,page-template-full_width,page-template-full_width-php,page,page-id-22833,ajax_fade,page_not_loaded,,select-theme-ver-3.2.1,wpb-js-composer js-comp-ver-4.12,vc_responsive
 

Henriettenglück

Der Kunstpreis des Atelierhaus Recklinghausen e.V.
Förderpreis Henriettenglück

Anlässlich der Eröffnungsausstellung des Atelierhauses Recklinghausen in der ehemaligen Königschule im Stadtteil König Ludwig wurde im Jahr 2014 der Kunstpreis ‚Henriettenglück’ ins Leben gerufen, der sich der Geschichte des Ruhrgebietes verpflichtet sieht.

Die Betitelung des Kunstpreises bezieht sich auf den ursprünglichen Namen der örtlichen Zeche. Sie hieß zunächst Henriettenglück, in Bezug auf  die Prinzessin Luise Henriette von Oranien, die später Gattin des Großen Kurfürsten von Brandenburg. Aus Dankbarkeit zum Bayernkönig, der bei der Deutschen Reichsgründung dem Preußenkaiser Wilhelm seine Zustimmung erteilte, wurde die Zeche nachträglich in „König Ludwig“ umbenannt.

Das Wort „Glück“ im Zusammenhang mit einer Zeche assoziierte vermutlich auch das „Glück Auf“ der Bergleute.

Preisträger 2018: Nikola Dicke
Kunstpreis “Henriettenglück” 2018

Das diesjährige Thema ‚Frieden?’ ist aus geschichtlicher Sicht hochaktuell. 1618 brach der 30jährige Krieg aus, der 1648 mit dem Westfälischen Frieden endete. 1918 war das Ende des Ersten Weltkrieges.

Die Aufgabenstellung für den 3. Kunstpreis Henriettenglück ist, den Blick auf den heutigen Stand der Dinge zu richten und im Genre des zeitgenössischen Stilllebens umzusetzen. ‚Frieden’ kann vielfältig definiert werden: als ein heilsamer Zustand der Stille oder Ruhe, als die Abwesenheit von Konflikten, Störungen oder Beunruhigung oder das Ende von Gewalt und Krieg. Dem Zustand des Friedens ist dabei immer das Gegenteil immanent.

Die Jury für den Kunstpreis Heriettenglück 2018, bestehend aus Dr. Hans-Jürgen Schwalm (Leiter der Städtischen Kunstmuseen), Reinhard Buskies (Kunsthistoriker und Künstlerischer Leiter des Kunstvereins Bochum), Clara Thorbecke (Preisträgerin des 2. Kunstpreises Henriettenglück 2016), Ilse Hilpert und Karel Studnar (künstlerischer Vorstand des Atelierhauses Recklinghausen) wählte unter insgesamt 57 Bewerbungen für den Kunstpreis und der zu diesem Thema eingereichten Arbeiten 15 Künstlerinnen und Künstler aus, die in einer Auswahl-Austellung vom 10.11.2018 bis 2.12.2018 jeweils sonntags von 14-17 Uhr geöffnet sein wird. Zu sehen sind in dieser Ausstellung Werke von Marc Bühren (geboren in Gevelsberg/arbeitet in Dortmund), Katinka Dermietzel (Gelsenkirchen/Düsseldorf), Nikola Dicke (Witten/Osnabrück, ), Petra Eckardt (Iserlon/Lünen), Omar El Lahib (Libanon/Recklinghausen), Sinje Faby (Essen/Leipzig und Essen), Björn Hansen (München/Köln), Till Hausmann (Schwelm/Düsseldorf), Jaeeun Jung (Seoul/Südkorea,Kunstakademie Braunschweig), Gudrun Kattke (Recklinghausen/Dortmund), Anja Lorenz (Essen/Bochum), Dietmar Paetzold (Burscheid/Köln und Dortmund), Eilike Schlenkhoff (Herne/Kunstakademie Münster), Monika Stolarczyk-Salehian (Gelsenkichen) und Nicci Tudorf (Wetter/Ruhr).

Bei der Vernissage am 10.11.2018 wird auch der/die diesjährige Preisträger/in geehrt.

Preisträger 2016: Clara Thorbecke

Clara Thorbecke erhielt den Förderpreis “Henriettenglück” für ihren Beitrag zur Ausstellung “Künstlerbücher”.

Die Preisträgerin trat ihr Arbeitsstipendium im März 2016 an. Unter dem Titel “neunzehnmalfünfundzwanzig” arbeitete sie einen Monat lang im Atelierhaus Recklinghausen an kleinformatigen Malereien und lud in der letzten Woche auch ihren Atelierkollegen Han Shen hinzu. Entstanden ist eine Ausstellung mit Malereien und Druckgrafiken.

Mehr
Preisträger 2014: Helmut Heinze

Der Kunstpreis Henriettenglück wurde 2014 erstmals dem Künstler Helmut Heinze zuerkannt.

Seine Arbeit waren „Schleifpapierzeichnungen“, abgerieben von den Wänden des unrenovierten Atelierhauses, als Spuren der Geschichte, die der Künstler auf ein neues Material übertrug, welches üblicherweise zur Beseitigung und nicht zur Konservierung von Materialien dient.

Die Geschichte des Atelierhauses in eine neue künstlerische Form zu bringen, damit erfüllte Helmut Heinze in gelungener Weise die Kriterien des Kunstpreises „Henriettenglück“, weil er die vorhandenen historische Substanz (Wand des Hauses) und ein haptisch interessantes Trägermaterial, das Sandpapier, zu einer selbstverständlichen Einheit verschmelzen ließ.

mehr