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4. Kunstpreis “Henriettenglück 2020” zum Thema: Strukturwandel

Anlässlich der Eröffnungsausstellung des Atelierhauses Recklinghausen in der ehemaligen Königschule im Stadtteil König-Ludwig wurde 2014 der im Ruhrgebiet verankerte Kunstpreis ‚Henriettenglück’ ins Leben gerufen. Der Titel des Kunstpreises bezieht sich auf den ursprünglichen Namen der örtlichen Zeche. Sie hieß zunächst ‚Henriettenglück‘ und wurde aus Dankbarkeit zum Bayernkönig nachträglich in ‚König Ludwig‘ umgetauft.

 

Der Atelierhaus-Verein schrieb nun zum vierten Mal den alle zwei Jahre zu vergebenden Kunstpreis ‚Henriettenglück‘ aus. Der Pandemiekrise geschuldet wurde dieses Mal die Preisvergabe in das Frühjahr 2021 verlegt. Bewerben konnten sich Bildende Künstler, die einen nachweisbaren Bezug zum Ruhrgebiet haben.

 

Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert. Der Preisträger erhält zudem eine dokumentierte Einzelausstellung im Atelierhaus Recklinghausen im kommenden Jahr. Es gibt eine Auswahlausstellung.

 

Die Jury – bestehend aus dem Direktor der Städtischen Museen der Stadt Recklinghausen Dr. H.J. Schwalm, der Preisträgerin des letzten 3. Kunstpreises Nikola Dicke sowie dem Gründer des Atelierhauses und Künstlers Dr. Gerhard Reinert – hat nun aufgrund der bestehenden Einschränkungen mit einem Punktesystem über die Teilnahme an der Auswahlausstellung ‚Strukturwandel‘ entschieden.

 

Von 100 Einreichungen wurden 17 Künstler*innen in die Endauswahl aufgenommen. Das sind:

 

Elly Valk-Verheijen, Marlies Blauth, Birgit Brinkmann-Grempel, Jachym Fleig, Matthias Gödde, Tobias Hahn, Idan Hayosh, Richard-Alexander Heckert, Wolfgang Heiser, Jannine Koch, Max Pimpernelli, Thomas Ravens, Christiane Gerda Schmidt, Evelyn Taylor-Kopp, Yoana Tuzharova, Philipp Valenta, Max van Dorsten.

 

Über den/die Kunstpreisträger*in entscheidet die Jury anhand der Originale im Vorfeld der Ausstellungseröffnung.

 

Wann die Ausstellung und die Preisvergabe stattfinden können, ist leider noch nicht absehbar. Wir avisieren einen Termin frühesten im April.